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scholarly
· A. Papathomas, ZPE 219 (2021) 131
Herakleides an Heras, seinen Sohn, Grüße. Vor allen Dingen grüße ich Dich in Mitfreude über Deinen guten, frommen und glücklichen Ehestand, der Dir zuteil geworden ist nach unseren gemeinsamen Wünschen und Gebeten, denen die Götter ganz und gar Gehör und Erfüllung gewährten. Obwohl in der Ferne, haben wir uns über die Nachricht genauso von Herzen gefreut, als wären wir dabei gewesen; und wir wünschen (das Beste) für die Zukunft und auch daß wir, zu Euch gekommen, ein zweifach „üppiges Festmahl“ veranstalten. Wie nun Dein Bruder Ammonas mir von Euch und Eurem Ergehen erzählte, wird es geschehen, wie es geschehen soll. Und diesbezüglich sei getrost und ohne Sorge. Eile nun auch Du, uns mit einem ebensolchen Brief zu beehren. Und schreib mir über Deine Wünsche, denn ich stehe gerne bereit. Und wenn es Dir keine Umstände bereitet und möglich ist, so sende mir zugleich zehn Pfund weichen Werg, macht 10 Pfund, gut bearbeitetes, zu dem bei Dir gängigen Marktpreis, ohne daß Du einen Nachteil dabei hast. Grüße von mir vielmals Deine geliebteste Gattin, womit ich Dir Gesundheit und blühendes Gedeihen wünsche, mein Herr Sohn. Spitzbart vac. Heras, seinem Sohn.