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scholarly
· Ch. Armoni, ZPE 207 (2018) 132
Tryphas Athenodoros, ihrem Sohn, und Artemis, ihrer Tochter, sehr viele Grüße und immerwährende Gesundheit! Wisse, daß ich das Getreide, das du gesandt hast, nicht entgegengenommen habe. Denn ich habe begriffen, daß es nicht vorteilhaft ist, es entgegenzunehmen. Befiehl also nun, es abzuholen. Weder Thoas noch jemand anderes ist im Stande, den Sklaven aus der Klemme zu helfen. Ich werde jeden Tag von zwei Vollstreckungsbeamten (?), S… und Gnomon, belästigt und verpfändet. Ich habe dir oft geschrieben, dich um die Sklaven zu kümmern. Sie werden im Gefängnis sterben. Du wirst gut daran tun, wenn du auf mich hörst und dein Getreide einschließt und niemandem etwas gibst. Denn am 15. ist (der Preis) um ein Triobolon gestiegen, und man hat Angst, dass es noch teurer wird. Nardos und Nikas und alle im Haus grüßen dich. Achte auf dich selbst, damit du gesund bleibst. Lebe wohl! Im 23. Jahr des Caesar, am 15. Pachon. Händige den Brief Athenodoros, meinem Sohn, aus.